1950er Jahre

Vintage :Retro Kunst & Kultur

    

1950: Wirtschaftswunder ist ein Schlagwort zur Beschreibung des unerwartet schnellen und nachhaltigen Wirtschaftswachstums in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Tatsächlich handelte es sich bei dem starken Wirtschaftswachstum der 1950er und 1960er Jahre um ein gesamteuropäisches Phänomen (Nachkriegsboom).

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1950: Straßenkreuzer ist im deutschen Sprachraum die umgangssprachliche Bezeichnung für Autos aus meist US-amerikanischer Produktion, die in ihren Ausmaßen und ihrer Gestaltung einen teilweise als übertrieben empfundenen Prunk verdeutlichten. Der Begriff vergleicht diese Wagen mit großen Kriegsschiffen. Merkmale dieser Fahrzeuge sind eine Länge von zum Teil deutlich über 5 Metern selbst bei Coupés, breite, verchromte Kühlergrills sowie teilweise riesige Heckflossen. Hersteller von Straßenkreuzern waren im Wesentlichen die „Großen Drei“ General MotorsFord und Chrysler; am eindrucksvollsten mit ihren Luxusmarken Cadillac und Lincoln.

1950: Als Beat Generation wird eine Richtung der US-amerikanischen Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg in den 1950er Jahren bezeichnet. Bekannte Beat-Autoren sind Jack KerouacAllen Ginsberg und William S. Burroughs. Die Beatniks lebten unkonventionell und zeichneten sich durch ihre Spontanität und ihre teils chaotische, aber meist kreative Veranlagung aus. Die Avantgarde nahm in dieser Zeit viele Themen der Hippie-Bewegung vorweg.

      

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1950: Eine Jukebox ist ein Automat, der durch den Einwurf von Münzen Musik abspielt. Im Deutschen ist auch der Begriff „Musikbox“ gebräuchlich. Der Begriff Jukebox kommt aus dem kreolischen Sprachraum und leitet sich von „jook“ bzw. „juke“ ab, das humorvoll obszöne Musik, Tanz oder Sprache bezeichnet. In den 1950er Jahren – dem „Silver Age“ – wurden zunehmend Stilelemente des Fahrzeugdesigns übernommen (Heckflossen, Panoramascheiben, Rücklichter usw.) Bevorzugte Materialien waren Chrom und Glas.

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1950: Ein Nierentisch ist ein für die 1950er Jahre typischer Tisch mit asymmetrisch geformter, (häufig gemusterter) resopalbeschichteter oder mosaikbesetzter Oberfläche und drei schräg gestellten, dünnen Tischbeinen. Der Begriff „Nierentisch-Zeitalter“ wird heute bisweilen als Synonym für die 1950er Jahre verwendet. Nach ein paar Jahren verschwanden Nierenformen und die Möbel näherten sich formell wieder dem schon vor dem Krieg existierenden Bauhaus, der Vorkriegsmoderne an. Neben dem Nierentisch gehören zu den typischen Möbeln der 1950er Jahre in Deutschland die Tütenlampe, die Tulpenlampe und der Cocktailsessel.

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1950: Ein Cocktailsessel ist ein für die 1950er Jahre typisches Sitzmöbelstück. Er ist ein gepolsterter Wohnzimmersessel mit halbhoher, durchgehender Arm- und Rückenlehne. Entsprechend der Mode der 1950er Jahre hatte der Cocktailsessel zierliche Beine und die Form der Sessellehne dergestalt, dass sie den Rücken seitlich leicht „umarmte“, wobei die Lehnenbreite sich zur Sitzfläche hin verjüngte und so einen grazilen, keineswegs klobigen Gesamteindruck ermöglichte.

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1950: Eine Tulpenlampe ist eine für die 1950er Jahre typische elektrische StehlampeTischlampe bzw. Wandlampe mit tulpenförmigem bunten Lampenschirm. Neben der Tulpenlampe gehören zu den typischen Möbeln der 1950er Jahre in Deutschland die Tütenlampe, der Nierentisch und derCocktailsessel.

1950: Der Gummibaum (Ficus elastica) wird als Zierpflanze genutzt, in warmen Gegenden im Freien, in kühleren Klimaten als Zimmerpflanze. Es gibt verschiedene Sorten, auch solche mit hell panaschierten Blättern, also weiß-grünen Blättern.

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1950: Eine Milchbar ist ein Gastronomiebetrieb, in dem ursprünglich nur nichtalkoholische Getränke, häufig auch Speiseeis, serviert wurden. Besonders in den USA wurden aufgrund der Prohibition viele Milchbars eröffnet. In den 1950er- und 1960er-Jahren war das Interesse an Milchbars am größten. Heutige Milchbars hingegen verkaufen häufig auch alkoholische Getränke. Durch das Buch A Clockwork Orange und dessen Verfilmung wurde die fiktive Milchbar Korova (russisch für Kuh) bekannt. Eine gleichnamige Milchbar in New York nahm sich den Film als Vorlage und baute die Milchbar nach.

  

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1951: Der Begriff Rock ’n’ Roll wurde als Bezeichnung für eine Musikrichtung wohl erstmals 1951 vom amerikanischen DJ Alan Freed geprägt. Der Rock-’n’-Roll-Tanz ist ein mit dieser Musik verbundener Turniertanz, der aus dem Lindy Hop (einem Swing-Tanz der 1930er Jahre) hervorgegangen ist und dessen bekanntestes Merkmal die akrobatischen Einlagen sind. Eng mit dieser Musik verbunden sind auch die Tänze Jive und Boogie-Woogie.

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1952: Ein Pilzkiosk ist ein für die 1950er Jahre typisches Kioskgebäude in Form eines Fliegenpilzes, das ursprünglich für die Verkaufsförderung von Milch und Milchprodukten als „Milchpilz“ entwickelt wurde. Das erste Kioskhäuschen in Fliegenpilzform wurde bei der Tagung der „Großstädtischen Milchversorgungsbetriebe“ im Mai 1952 in Bayreuth als sogenannter „Milchverbrauchswerber“ präsentiert und später nach Regensburg gebracht. Da es Alkohol erst mit 21 Jahren gab, galt es als schick, sich in Milchbars und Eisdielen zu treffen.

1953: Als nach dem Krieg die ersten Rundfunkstationen wieder genehmigt wurden, begann auch die Plattenindustrie wieder zu produzieren. Interpreten dieser Zeit waren die Kilima Hawaiians (Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand, 1953), Ivo Robic (Morgen, 1959), Bruce Low (Das alte Haus von Rocky Docky, 1955), Margot Eskens (Tiritomba, 1956 und Cindy, oh Cindy, 1957). Auch Caterina Valente (Ganz Paris träumt von der Liebe, 1954), Lys Assia (Oh mein Papa, 1954) und Vico Torriani (Siebenmal in der Woche, 1957) versuchten nach dem verlorenen Krieg die Stimmung einer heilen Welt zu verbreiten.

   

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1954: Der Petticoat wurde durch das Aufkommen des Rock'n'Roll-Tanzes erneut populär, für dessen Bewegungsabläufe diese Mode gut geeignet erschien. Er blieb auch während der den Rock'n' Roll ablösenden Twist-Phase populär und verschwand ab 1966 mit Aufkommen der Minirock-Mode. Petticoats waren schon im 16. Jahrhundert als formende Unterstützung von weiten Röcken weit verbreitet.

         

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1955: Gabrielle ‚Coco‘ Chanel war eine international bekannte französische Modedesignerin und Unternehmerin. Ab Mitte der 1950er Jahre wurde ihr Chanel-Kostüm mit einem losen, meist bordierten Tweed-Jäckchen und einem ausgestellten Rock weltbekannt. Nachdem Internationale Stars wie Marlene DietrichBrigitte BardotGrace KellyRomy SchneiderIngrid Bergman oder Elizabeth Taylor medienwirksam Chanel trugen, begann der Siegeszug des Chanel-Kostüms.

      

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1955: Toast Hawaii oder Hawaii-Toast ist ein mit Schinken, Ananas und Käse belegter, überbackener Toast, der in Westdeutschland in den 1950er Jahren populär wurde. Die Erfindung des Toast Hawaii wird allgemein dem Fernsehkoch Clemens Wilmenrod zugeschrieben, der ihn 1955 in Deutschland erstmals vorstellte.

1958: Die schon lange zuvor bekannte Geschicklichkeitsübung, einen leichten Reifen um die Hüfte kreisen zu lassen, wurde zu einem weltweit verbreiteten Modespiel, als ab Juli 1958 der kalifornische Spielzeughersteller Wham-O Corp. in weniger als vier Monaten 25 Millionen Kunststoffreifen unter dem Namen „Hula Hoop“, Hula für hawaiischer Tanz und Hoop engl. (Fass-)Reifen, auf dem amerikanischen Markt absetzte. Noch im gleichen Jahr schwappte die Welle nach Deutschland.

     

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1958: Ischler Törtchen sind eine österreichische Confiserie-Spezialität und wurden in den 1950er Jahren von Richard Kurth kreiert, dem damaligen leitenden Konditor der Konditorei Zauner in Bad Ischl. Bald wurden die „Ischler“ nicht nur in Bad Ischl, sondern im ganzen Salzkammergut und darüber hinaus bekannt. Bei der Weltausstellung in Brüssel im Jahr 1958 wurde Kurth für diese Kreation eine Goldmedaille verliehen. 1959 komponierte Eugen Brixel zu dieser Spezialität eigens den Konzertwalzer „Ischler Törtchen“.

 

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