1970er Jahre

Vintage :Retro Kunst & Kultur

  

1970: In der Modeszene hatten die Schlaghosen ihre Hochzeit in den 1960er und 1970er Jahren und gelten als Modesymbol der Hippiebewegung; damals waren sie im Unterschenkelbereich oft zusätzlich mit einer sogenannten „Kellerfalte“ ausgestattet, die teilweise durch ein Silberkettchen zusammengehalten wurde. Die trompetenartige Erweiterung begann erst unterhalb der Knie.

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1970: Die Lavalampe wird endgültig bekannt. Eine Lavalampe ist eine Leuchte, die mit der freigesetzten thermischen Energie einer Glühlampe eine Flüssigkeit in Bewegung versetzt. Die Lavalampen waren beliebte Einrichtungsgegenstände zur Dekoration und erlebten eine Wiederentdeckung in den 1990er Jahren. Seitdem ist sie ein Kultobjekt.

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1970: RäucherstäbchenIncense Sticks (engl.) sind Räucherwerke in Stäbchenform. Dem Rauch wird dabei eine reinigende Wirkung zugesprochen. Gegenüber dem Räuchern von losem Räucherwerk auf Holzkohle oder Sieb sind Stäbchen einfacher zu handhaben.

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1970: Glam Rock hatte großen Einfluss auf den Rock der frühen 1970er Jahre in Großbritannien (z. B. Roxy MusicElton JohnSladeThe SweetMudSuzi Quatro), sowohl in der musikalischen Rückbesinnung auf die Wildheit und Dynamik des frühen Rock ’n’ Roll als auch in der Betonung der Wichtigkeit jedes Individuums und die Fähigkeit eines jeden, ein Star zu sein. Damit wurde er ab 1977 zu einem Vorläufer der britischen Punkszene.

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1970: Der Schulmädchen-Report wurde das erfolgreichste Buch des Autors Günther Hunold, der auch noch viele andere Titel zum Thema Mensch und Sexualität schrieb. Der in wenigen Tagen für 220.000 DM gedrehte Film kam am 23. Oktober 1970 in die westdeutschen Kinos und hatte mit über sechs Millionen Zuschauern einen solchen Erfolg, dass der Produzent unverzüglich eine Fortsetzung auf den Weg brachte. Bis 1980 kamen insgesamt 13 Folgen in die Kinos.

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1971: Hot Pants (englisch: „scharfe Hosen“) sind enge, sehr kurz geschnittene, den Po betonende Shorts für Frauen. Hot Pants kamen auf, nachdem der Minirock gesellschaftsfähig geworden war. Sie wurden vorzugsweise entweder aus Jeansstoff, glänzendem Satin oder gestrickt bzw. gehäkelt hergestellt. Besonders beliebt waren vor allem selbstangefertige Hotpants aus alten abgeschnittenen Jeans mit ausgefransten Rändern, die oft so kurz waren, dass sie die Gesäßbacken nicht völlig bedeckten.

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1972: Midnight Movies sind ein Phänomen der Filmszene der USA in den 1970er Jahren. Pink Flamingos, z. B. ist ein Kultfilm von John Waters. Er machte den extravaganten Transvestiten Divine zum Underground-Star. Der Film enthält eine Menge grenzwertiger Szenen, doch laut Interviews war das genau das, was Waters beim Drehen im Sinn hatte. Er selbst nennt den Film schäbig („tacky“) und eine „Lektion in schlechtem Geschmack“.

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1972: Lewis Allan „Lou“ Reed war ein US-amerikanischer Singer-Songwriter und Gitarrist. Er war zusammen mit John Cale Gründungsmitglied der von Andy Warhol inspirierten Band The Velvet Underground. 1972 veröffentlichte Reed das Glam-Rock-Album Transformer, das von David Bowie und Mick Ronson produziert worden war. Besonders der Titel Walk on the Wild Side (mit dem Baritonsaxofon-Solo von Ronnie Ross) ist heute ein Klassiker.

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1972: Clogs sind pantoffelartige Unisex-Schuhe mit einem festen, meist aus Holz bestehenden, Boden. Heutzutage finden sich Oberteile aus allen möglichen Materialien, die aber wie damals seitlich an die Holzsohle genagelt werden. Der Clog erlebte in den 1970ern und frühen 1980ern einen regelrechten Boom. In der Mitte der 1990er Jahre wurden vom Unternehmen Birkenstock clogartige Schuhe aus Polyurethan eingeführt, die später zur Verbesserung des Tragekomforts um ein auswechselbares Fußbett erweitert wurden.

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1973: Ein Plateauschuh (französisch plateau = Hochfläche) ist ein Schuh mit einer auffallend starken Sohle unter dem Vorder- oder unter dem ganzen Schuh. Das Plateau hat zumeist eine Stärke zwischen 3 und 10 Zentimeter. Abhängig von der Höhe des Plateaus ist auch die Höhe des Absatzes. Ist dieser 10 cm und höher, handelt es sich um High Heels. In den 1970er Jahren waren sie beispielsweise bei beiden Geschlechtern in Europa stark verbreitet. Heute werden sie vom weiblichen Geschlecht bevorzugt.

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1976: Von der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde die entstehende Punk-Kultur in England, als die Sex Pistols mit ihren Singles Anarchy in the UK (1976) und God Save the Queen (1977) Aufsehen erregten. In kurzer Zeit entstand eine Unzahl neuer Bands. Die wichtigsten britischen Bands dieser Zeit sind: Sex PistolsThe ClashThe DamnedThe AdvertsThe SlitsThe Stranglers und Stiff Little Fingers.

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1976: Disco ist eine eng mit der Funkmusik verwandte Stilrichtung der Popmusik, die um 1974 zu einem eigenständigen Musikgenre wurde. Texte, Melodie und oft auch der Gesang treten bei Disco-Musik in den Hintergrund; Tanzbarkeit, Groove, ein Beat von etwa 100 bis 120 Schlägen pro Minute (bpm) und der Mix stehen im Vordergrund. Die Blütezeit der Disco-Musik war zwischen 1976 und 1979, sie war prägend für die Mode, den Zeitgeist und das Lebensgefühl dieser Jahre.

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1976: Eine Peepshow (von engl. to peep „durch eine schmale Öffnung spähen“), oft auch als Liveshow bezeichnet, ist ein Theater, in dem die zahlenden und fast durchweg männlichen Besucher eine Person betrachten können, die ihren nackten Körper in explizit sexuellen Posen zur Schau stellt. Die erste Peepshow in Europa eröffnete 1976 in der Bayerstraße beim Münchener Hauptbahnhof. Heute gibt es keine einzige echte Peepshow mehr. Heutige Einrichtungen verfügen lediglich über Videokabinen oder bieten einen klassischen Table Dance an.

   

1978: New Romantic, später auch als New Romanticism bezeichnet, war eine Musik-und Modewelle, die etwa von 1978 bis 1982 populär war. Sie hatte ihren Ursprung in Großbritannien und wurde als überwiegend britisches Phänomen als ein Teil des früheren New Wave betrachtet. Die Modewelle beschränkte sich im Wesentlichen auf das äußerliche Erscheinungsbild, bestehend aus Bekleidung, Frisur und Kosmetik. Zu den Bands, deren Bandmitglieder komplett oder zum Teil als New Romantics auftraten, gehörten UltravoxCulture ClubDuran Duran und Spandau Ballet.

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1979: Der Parka ist ein langer, oft gefütterter Anorak oder auch Popelinemantel mit Kapuze, bei manchen Modellen auch separat zum Anknöpfen. Im Zuge des Military-Look wurde der Parka als sportliche, dunkelgrüne oder dunkelblaue Allzweckjacke bzw. Kurzmantel auch für die Zivilbevölkerung übernommen. Zudem war er für viele Träger das äußere Zeichen einer inneren Grundeinstellung, z. B. Kleidung der „Mods“ im The-Who-Klassiker „Quadrophenia“.

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1979: Hip-Hop verbreitete sich, nicht zuletzt durch Rapper’s Delight 1979, in den USA. In Europa machte Falco bei Der Kommissar 1981/1982 erstmals Hip-Hop-Elemente in der Popkultur bekannt. Breakdance ist ein Medienbegriff für im Rahmen der Hip-Hop-Kultur in den 1980ern populär werdende Tanzstile mit teilweise akrobatischen Merkmalen.

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